Förderverein Norddrebber e. V. – „Verein für Brauchtum und Heimatpflege“

Förderverein Norddrebber e. V. – „Verein für Brauchtum und Heimatpflege“
ist der Name und gleichzeitig auch das Motto des neu gegründeten
Dachverbandes der örtlichen Vereine und Verbände im Verbund mit der
Dorfgemeinschaft in Norddrebber.
Hervorgegangen ist er aus dem örtlichen Schützenverein, der Feuerwehr und dem
Gesangverein Norddrebber, deren Mitglieder zusammen mit der Dorfgemeinschaft
von 1999 bis 2001 das neue Dorfgemeinschaftshaus Norddrebber haben entstehen lassen.
Die Aufgaben und Interessen der örtlichen Vereine und Verbände bleiben von dem
neuen Verein unberührt. Aufgabe des neuen Fördervereins ist vorrangig die Verwaltung und Unterhaltung des Dorfgemeinschaftshauses sowie der dazu gehörenden Liegenschaften.
Weiterer Zweck des Vereins ist neben der Wahrnehmung kultureller Aufgaben im Dorf die Kinder,- und Jugendpflege, sowie die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde in der Region Norddrebber.
Nach der Gründungsversammlung im März 2004 sowie der ersten Mitgliederversammlung im Mai desselben Jahres, auf dem der neue Vorstand gewählt wurde, folgte die Eintragung
in das Vereinsregister beim Amtsgericht Walsrode vom Juni und die Anerkennung über
die Gemeinnützigkeit der Vereinsziele beim Finanzamt Soltau im August 2004.
Als dann im Dezember 2004 mit der Samtgemeinde Schwarmstedt und mit der Gemeinde
Gilten der Vertrag über die Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses unterzeichnet war,
konnte der Förderverein ab Januar 2005 seine satzungsgemäßen Ziele in Angriff nehmen.

Text: Willi Timrott

Die Sprecher der Dorfgemeinschaft: (Mitglied des Vorstandes des Fördervereins)

1978 – 2003: Fritz Schiesgeries
2003 – 2012: Willi Timrott
2012 – 2021: Dr. Stefan Dreesmann
2021 – : Dr. Kai Timrott


Spiel ohne Grenzen:

Spiel ohne Grenzen: Unter dem Motto „Freundschaft über Grenzen hinaus“ wurde im Sommer 1978 die Idee von Otto Heinemann aus Stöckendrebber umgesetzt, im „Drei Kreise Eck“ der damaligen Landkreis Neustadt am Rübenberge, Nienburg und Fallingbostel mit den Dörfern. Stöckendrebber, Niedernstöcken, Suderbruch, Norddrebber und Rodewald im Wechsel von zwei Jahren ein „Spiel ohne Grenzen“ zu veranstalten.
Da diese Veranstaltung bei den beteiligten Orten gut ankam, regten die Beteiligten kurz darauf an, an einem geeigneten Platz einen „Drei-Kreise-Stein“ aufzustellen. Daraufhin wurde ein 70 Zentner schwerer Findling an dem Schnittpunkt der drei Landkreise bei der Haidmühle aufgestellt und feierlich enthüllt.
Seit diesem Zeit findet im zweijährigen Wechsel in den Dörfern um das „Drei-Kreise-Eck“ das „Spiel ohne Grenze“ statt und im Jahr dazwischen ein Treffen am Grenzstein, das jeweils von dem im Folgejahr ausrichtenden Dorf des „Spiel ohne Grenzen“ ausgerichtet wird.
Beides dient der Pflege und Vertiefung gut nachbarschaftlicher Beziehungen und freundschaftlicher Begegnung der durch Verwaltungsgrenzen geteilten Dörfer, um sich nicht durch bestehende Grenzen trennen zulassen.
1979 – Rodewald
1981 – Suderbruch
1983 – Norddrebber
1985 – Niedernstöcken
1987 – Stöckendrebber
1989 – Rodewald
1991 – Suderbruch
1993 – Norddrebber
1995 – Niedernstöcken
1997 – Stöckendrebber
1999 – Rodewald
2001 – Suderbruch
2003 – Norddrebber
2005 – Niedernstöcken
2007 – Stöckendrebber
2009 – Rodewald
2011 – Suderbruch
2013 – Norddrebber
2015 – Niedernstöcken
2017 – Stöckendrebber
2019 – (Coronabedingt leider ausgefallen)
2022 – Rodewald
2024 – Suderbruch (geplant)

Text: Willi Timrott

© Dorfgemeinschaft Norddrebber 2020